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Alles über Longboard Decks

Bei einem Longboard kommt es in erster Linie auf Qualität, Fahreigenschaften und Sicherheit an - aber auch auf die Optik legen die meisten Longboard Fahrer wert. Zu den wichtigsten Komponenten des Longboards gehört das eigentliche Deck. Die Qualität und die Flexibilität des Decks tragen maßgeblich zu den Eigenschaften eines Longboards bei. So gibt es diese in vielen verschiedenen Ausführungen und Designs. Nachfolgend werden die wichtigsten Besonderheiten eines Longboard Decks näher aufgeführt.

Woraus besteht ein Longboard Deck?

Ein Longboard Deck besteht meist aus kanadischem Ahornholz oder aus Bambus. Dieses Grundmaterial wird häufig mit anderen Materialien, wie zum Beispiel Glasfaser verstärkt. Es gibt sogar sehr aufwendig produzierte Decks, die ausschließlich aus Glas- oder Carbonfaser bestehen. Anstelle von Ahorn oder Bambus verwenden einige Hersteller auch die Holzsorten Pappel, Esche oder Linde.

Die Länge eines Boards

Ein längeres Longboard bietet den Vorteil, dass es bei höheren Geschwindigkeiten eine wesentlich bessere Stabilität bietet. Ein kürzeres Longboard ist dagegen wendiger und eignet sich besonders gut für den Stadtverkehr. Speziell Kinder sollten zu einem kürzeren Deck greifen. Diese lassen sich von den kleinen Fahrern besser kontrollieren und sind leichter zu tragen, falls es mal in den Bus oder den Klassenraum geht.

Ein weiteres Kriterium für das Fahrverhalten des Boards stellt die Wheelbase dar. Mit diesem Begriff wird der Abstand zwischen den beiden Achsen bezeichnet. Je kürzer dieser ist, desto kleiner ist auch der Radius der Kurve beim Einlenken. Dies bedeutet wiederum, dass sich ein Board mit einer kurzen Wheelbase wesentlich schärfer einlenken lässt. Insbesondere kleinere Fahrer werden es schwieriger haben, ein Longboard mit großer Wheelbase zu kontrollieren.

Die Breite eines Boards

Die Breite von Longboards spielt bei manchen Fahrtstilen eine wichtige Rolle. Dies gilt beispielsweise für Dancing, wo eher breite Boards gefahren werden. So lassen sich die speziellen Schrittfolgen auf dem Brett besser ausführen.

Longboard Flex

Ein wichtiges Kriterium für die Fahreigenschaften und das Boardhandling stellt der Longboard Flex dar. Mit dem Begriff Flex wird die Flexibilität bzw. die Durchbiegung des Boards in der Längsachse bezeichnet. Es gibt Boards mit und ohne Flex. Insbesondere zum Cruisen oder Carving bietet Flex einen angenehmen Fahrkomfort. Für schnelles Downhill ist Flex hingegen nicht geeignet, hier sind steife Decks angesagt. Hierbei sollte auf Folgendes geachtet werden:

  • bei hohen Geschwindigkeiten bietet wenig Flex eine höhere Stabilität
  • ein angenehmes und surfiges Fahrvergnügen benötigt mehr Flex

Es ist wichtig, dass man für jeden Stil die richtige Flexstufe wählt. Bei einer zu weichen Flex kann es vorkommen, dass sich das Deck bei hoher Belastung zu stark durchdrückt und den Boden berührt. Das kann das Board ausbremsen und langfristig beschädigen. Und für Downhill ist Flex absolut ungeeignet. Ein zu harter Flexgrad wiederum beinträchtigt die Manövrierbarkeit des Boards und ist für Crusing-Stile nicht geeignet.

 FlexstufeEinsatzgebietEigenschaften
Stiff Für Downhill und schnelles Freeriding
  • Stabil bei hohen Geschwindigkeiten
  • Fahrbar nur auf ebenen Straßen
Medium

Ideal zum Carven und Cruisen bei mäßiger Geschwindigkeit

  • Stabil auch bei höheren Geschwindigkeiten
  • Federt gut beim Pushen und Carven
  • Gute Stoßdämpfung auf unebenen Fahrbahnen
Flexy Ideal zum Cruisen und Board Tricks
  • Gute Stoßdämpfung auf harten Untergründen
  • Instabil bei höheren Geschwindigkeiten

Welche Flex-Stufe als Anfänger?

Je weicher die Flexstufe des Decks, desto einfacher lässt sich das Board beim Fahren kontrollieren. Unter den Bewegungen des Fahrers gibt das Board leichter nach und so lässt sich etwa die Fahrtrichtung leichter steuern. Darum eignen sich Longboards mit einer weichen Flex ganz besonders für Anfänger.


Wheel Aussparungen

Wheel Aussparungen werden auch als Cut-Outs bezeichnet. Damit lassen sich Wheel-Bites vermeiden - das Berühren der Rollen mit dem Deck in engen Kurven. Dabei kann es passieren, dass das Board sofort stark abbremst und es zu einem Sturz kommt.

Die Montageform der Achsen

Der richtige Shape des Decks entscheidet, wie stabil das Board gefahren werden kann oder wie einfach es sich damit pushen und bremsen lässt. Ein höherer Schwerpunkt ist ideal für Tricks. Niedrige Bretter besitzen einen tieferen Schwerpunkt, sodass sich ein stabileres Fahrverhalten ergibt. Jedoch lassen sich damit keine schnellen Turns ausführen. Es gibt zwei primäre Montageformen: Top Mount & Drop Through.

Die Montage von unten als Top Mount

Die bekannteste und auch traditionellste Montageart ist der sogenannte Top Mount. Diese Befestigungsart ist besonders weit verbreitet. Die Achse wird hier beim Deck von unten befestigt. Damit ist der Schwerpunkt jedoch höher als bei den übrigen Montageformen. Jedoch hat die etwas geringere Stabilität insbesondere in schnellen Kurven ein besseres Fahrverhalten. Top Mount Longboard Decks sind Allrounder und eignen sich ideal für Downhill, Carving, Freeride sowie Freestyle.

Die Montage von oben als Drop Through

Werden die Achsen durch das Deck montiert, so spricht man vom Drop-Through-Prinzip. Hierdurch liegt das Board tiefer als beim vorgenannten Top Mount. Es ergibt sich hierdurch eine höhere Stabilität und Laufruhe. Diese Montageart eignet sich zum Longboardfahren für lange Distanzen und entspanntes cruisen.

Die Deckformen

Das Profil

Grundsätzlich gibt es bei Longboards zwei Profile und zwar das Camber und das Rocker. Camber sind Decks mit positiver Vorspannung. Dies bedeutet, dass diese nach oben gebogen sind. Dieses Profil wird häufig bei Carving-Decks verwendet, da es bessere Ansätze zu Schwüngen bietet. Beim Rocker handelt es sich um ein Deck mit negativer Vorspannung. Damit wird der Abstand in der Mitte zum Boden verringert, sodass ein tieferer Schwerpunkt erreicht wird. Diese Boards sind also in der Mitte nach unten gebogen. Das Fahren ist damit etwas einfacher.

Shape

Die optische Form wird auch als Shape bezeichnet. Longboards werden in vielen verschiedenen Shapes angeboten, grundsätzlich kann man sie aber in zwei Kategorien einteilen. Bei Decks mit direktionalem Shape handelt es sich um ein Board, welches sich nur in eine Richtung fahren lässt. Bei einer symmetrischen Shape sind die vordere und hintere Seite gleich geformt. Diese Longboards können in beide Richtungen gefahren werden. Beide Shapes eignen sich sowohl für Einsteiger als auch Fortgeschrittene.

Concave

Concave bezeichnet die Wölbung zwischen den Seiten des Boards. Hierzu musst Du das Board von vorne betrachten. Die Concave gibt es in vielen Ausprägungen. Wer eine Zwischenlösung sucht, der greift zu einem Deck mit W-Concave. Aber Achtung: mit einer hohen Wölbung wird mehr Druck auf die Kanten (Rails) des Deck ausgeübt.

Kicktail

Die Enden eines Longboards können aufgebogen sein. Diese Bauweise wird als Kick Tail bezeichnet. Damit erreichen Longboards ein gewisses Skateboard-Feeling. Ein Kicktail ist die Grundvoraussetzung für einen Ollie, den absoluten Basis Trick beim Skaten, auf dem fast alle weiteren Tricks aufbauen. Es gibt Longboards, die nur auf einer Seite ein Kick Tail besitzen (meist bei direktionalen Deckshapes) und auf beiden Seiten (bei symmetrischen Boardshapes).

Welches Deck ist das richtige für mich?

Welches Longboard Deck die richtige Wahl ist, hängt natürlich vom Einsatzgebiet des Longboards ab. Wer mit hoher Geschwindigkeit die Abhänge herunterjagen möchte, der muss bei seinem Deck auf ganz andere Eigenschaften achten, als jemand, der nur gemütlich durch die Stadt cruisen will. Für jeden Fahrstil gibt es speziell abgestimmte Decks, die in Form, Flex und Shape genau auf die Anforderungen der Longboard-Fahrer angepasst sind. Hier findet ihr ein paar der wichtigsten Punkte, auf die ihr achten solltet.

 DownhillFreerideCarvingDancingCruising
Länge 37" - 43" 38" - 42" 35" - 40" 43" + 28" - 46"
Breite variiert variiert variiert sehr breit relativ breit
Flex stiff leicht mittel bis hoch mittel mittel bis hoch
Concave hoch variiert variiert gering varriert
Shape variiert Twin-Tip variiert variiert Pintail
Cutouts variiert variiert ja variiert ja
Achsenmontage Drop-Trough, Top-Mount Drop-Through oder Top-Mount Drop-Through oder Top-Mount Top-Mount Top-Mount
Kicktails variiert ja variiert ja ja

Decks für Downhill

Beim Downhill rast man mit seinem Longboard steile Abhänge hinab und erreicht hier Geschwindigkeiten von bis zu 100 km/h. Dieser Fahrstil ist vermutlich der schwierigste und stellt eine absolute Königsdisziplin dar. Entsprechend werden hier aber auch extrem hohe Anforderungen an das Longboard Deck gestellt um auch bei hohen Geschwindigkeiten Sicherheit zu gewährleisten.

Longboard Decks für Downhill sind in der Regel relativ schmal und besitzen einen niedrigen Schwerpunkt (meistens erreicht durch Drop Through), wodurch das Board auch bei hohen Geschwindigkeiten nicht "wobbelt". Zusätzlich sollte das Deck flexfrei (d.h. stiff) sein. Häufig kommen hierzu 8-10 Lagen Ahorn zum Einsatz, manchmal auch Carbon-Verstärkung für zusätzliche Steiffheit. Bei der Länge liegen Downhill Longboard Decks im Mittelfeld - zu kurze Boards sind bei hohen Geschwindigkeiten zu instabil, während sich zu lange Boards hier nicht so gut Manövrieren lassen. Erfahrene Fahrer weichen bei der Achsenmontage häufig vom Drop Through Deck ab und entscheiden sich für Top Mount Decks, da diese eine etwas agilere Lenkung versprechen. Für Anfänger empfehlen wir jedoch bei einem Drop Through Decks zu bleiben. Zuletzt sollte das Downhill Deck über ausreichend hohe Concave besitzen, damit Fahrer die Füße fester ans Deck pressen können und so einen sicheren Stand haben.

Kriterien für Downhill Decks im Überblick

  • Länge zwischen 37" und 43"
  • Top Mount oder Drop-Through
  • niedriger Schwerpunkt
  • hohe Concave
  • flexfrei

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Decks für Freeride

Freeride Boards ähneln auf den ersten Blick stark den Downhill Boards, aber neben Geschwindigkeit steht beim Freeriding zusätzlich auch Flexibilität und Agilität im Mittelpunkt. Freeriding Decks sind sehr flexibel und vielseitig einsetzbar und damit auch hervorragend für Anfänger geeignet, die sich noch nicht auf einen bestimmten Longboard Fahrstil eingeschossen haben.

Freeride Boards haben mehr Flex als Downhill Decks, womit sie sich agiler lenken lassen. Symmetrische Twin-Tip-Decks sorgen dafür, dass auch Slides und 180°-Drehungen kein Problem sind. Die Achsmontage ist Drop-Through (für gute Stabilität und einen festen Standpunkt, durch den niedrigen Schwerpunkt). Für Tricks gibt es häufig noch Nose- und Kicktails. Die Länge liegt im mittleren Bereich, zwischen 38" und 42".

Kriterien für Freeride Decks im Überblick

  • mittlere Länge, zwischen 38" und 43"
  • Drop-Through oder Top-Mount
  • niedriger Schwerpunkt
  • leichte Flex
  • Twin-Tip Shape
  • Nose- & Kicktails

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Longboard Decks für Carving

Der klassischer Carver (auch Carving Deck) ist ein Surfbrett auf Rollen und ist auf schnelle und enge Kurven ausgelegt. Durch ihr gutes Lenkverhalten und breites Deck sind Carving Decks auch für Anfänger sehr gut geeignet.

Die hohe Wendigkeit erreicht ein Carving Board durch ein Deck mit einer sehr hohen Flex. Als Material kommen hier häufig biegsame Hölzer wie Bambus oder Ahorn zum Einsatz. Zusätzlich besitzen Carving Decks auch Camber, d.h. eine positive Vorspannung. Mit anderen Worten, das Deck ist leicht nach oben gewölbt, für zusätzliche Flex. Um bei engen Kurven Wheelbites zu vermeiden (Kontakt von Rollen und Brett, die das Board abrupt zum Stehen bringen und für fiese Stürze sorgen können), besitzen Carving Decks seitliche Aussparungen (Cutouts) auf Höhe der Wheels. So kann das Board gleichzeitig einen niedrigen Schwerpunkt haben. Zuletzt sind Carving Boards relativ lang und breit.

Kriterien für Carving Decks im Überblick

  • relativ lang & breit
  • Drop-Through oder Top-Mount
  • niedriger Schwerpunkt
  • mittlere bis hohe Flex
  • Camber
  • Cutouts

Longboard Decks für Dancing

Was Dancing Longboards vor allem auszeichnet, ist ihre Länge. Denn Dancer brauchen ausreichend Platz für die Tanzbewegungen, Drehungen und Schrittfolgen auf dem Board. Wir sprechen hier von Längen ab 43" aufwärts. Außerdem sind Dancing Longboards gleichmäßig sehr breit. Concave besitzen sie fast keine, bzw. nur sehr schwach ausgeprägt. Für Tricks kommen Dancing Decks oft mit Nose- & Kicktail. Während es natürlich unterschiedliche Geschmäcker gibt und einige Fahrer Dancing Boards mit hoher Flex bevorzugen (für ein besseres Surf-Gefühl & Dynamik) sind die meisten Dancing Decks mit eher niedriger Flex ausgestattet.

Kriterien für Carving Decks im Überblick

  • sehr lang
  • gleichmäßige Breite
  • niedrige Flex
  • kaum Concave
  • Nose- & Kicktails

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Longboard Decks für Cruising

Cruising Boards ähneln auf den ersten Blick einem verlängerten Skateboard. Sie verfügen über Nose & Tail, sind häufig auch Pintail-shaped. Durch die Länge & Breite sind sie allerdings wesentlich stabiler als Skateboards und erreichen höhere Geschwindigkeiten. Durch Cutouts werden Wheelbites verhindert.

Kriterien für Cruising Decks im Überblick

  • mittlere Länge, zwischen 28" - 46"
  • relativ breit
  • weiche Flex
  • Nose & Tails
  • Pinstail-Shape
  • Top-Mount

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Wie pflege ich mein Longboard Deck ?

Bevor man mit der eigentlichen Reinigung des Longboard Decks beginnt, sollte man es auf Risse und Brüche überprüfen. Die sind nicht immer sofort sichtbar. Für die regelmäßige Deckpflege braucht man nicht viel mehr als ein wenig lauwarmes Wasser und Spülmittel, sowie ein altes Tuch. Mit dem feuchten Tuch wird dann vorsichtig der gröbste Schmutz vom Board entfernt. Bei schwer zu erreichenden Stellen hilft auch eine alte Zahnbürste. Wichtig ist, dass man das Deck danach gut trocknet. Dringt Wasser in das Board ein und kommen ein Temperaturwechsel oder sehr trockene Luft dazu, können sich schnell die Schichten lösen, das Holz quellt auf und verzieht sich.

Auch das Griptape sollte regelmäßig gereinigt werden. Durch die regelmäßige Nutzung sammelt sich hier einiger Staub in den Zwischenräumen der rauen Oberfläche, wodurch das Griptape seine rauen Eigenschaften verliert. Dadurch hat man einen schlechteren Halt auf dem Board. Das Griptape lässt sich mit einer einfachen Bürste von angesammeltem Staub befreien. Zusätzlich kann etwas Glasreiniger helfen. Auch hier gilt: Gut trocknen lassen.

Griptape / Deck reinigen

Um das Longboard zu pflegen, sollte von Zeit zu Zeit das Deck sowie das Griptape gereinigt werden. Mit ein wenig lauwarmen Wasser und etwas Spülmittel lässt sich der gröbste Schmutz effektiv beseitigen. In jedem Fall sollte das Deck danach gut getrocknet werden. Dies ist wichtig, um ein Aufquellen oder Verziehen des Holzes zu verhindern.

Ein verschmutztes Griptape lässt sich auch mit einer Bürste oder einem kleinen Besen gut säubern.

Deck reparieren

Ein Riss im Deck wird am besten mit wasserfestem Holzleim aufgefüllt. Nachdem der Leim dickflüssig in den Riss eingefüllt wurde, wird das Deck in Schraubzwingen zusammengepresst. Danach wird für die Oberflächenversiegelung ein Klarlack aufgetragen – fertig!

Griptape wechseln

Griptapes gibt es mit verschiedenen Körnungen und in vielen attraktiven Farben. Zum Wechseln des Griptapes entfernst du zunächst das alte Griptape vom Brett. Hierbei hilft ein Föhn, mit dem du das Tape zunächst erhitzten und etwas lösen kannst. Dann lässt sich das Griptape vorsichtig mit einem Messer vom Board schieben. Anschließend wird das neue Tape angebracht. Griptapes besitzen eine selbstklebende Seite, die blasenfrei auf die Oberfläche des Decks platziert wird. Das überstehende Tape an den Seiten kann mit einem Teppichmesser bzw. Cutter entfernt werden. Härtere Griptapes können auch mit einer Feile bearbeitet werden.

Deck selber lackieren

Das Deck eines Longboards kann jeder individuell gestalten, wobei zuerst die alte Lackierung mit Sandpapier angeschliffen und gründlich gereinigt werden sollte. Danach kann mit passender Lackfarbe das Board farblich neu gestaltet werden. Für bestimmte Formen und Zeichen gibt es im Handel die unterschiedlichsten Schablonen. Ebenso werden anstelle von Lackfarbe und Pinsel auch viele passende Farben in Spraydosen angeboten.

Nachdem die farbliche Gestaltung erfolgt ist, sollte mit einer breiten Lackierrolle Klarlack oder noch besser Bootslack aufgetragen werden. Somit wird die lackierte Oberfläche optimal gegen Witterungseinflüsse versiegelt.

 

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