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Longboard Test, Vergleich und Infos

Longboard Test und Vergleich

Longboards sind nicht gleich Longboards. Wer sich einmal mit dem Thema auseinandersetzt sieht schnell: Die Auswahl an unterschiedlichen Modellen & Fahrstilen ist groß und reicht vom lockeren Cruisen über spannende Tricks bis hin zum Downhill bei absoluten Höchstgeschwindigkeiten. In unserem Longboard Test stellen wir die beliebtesten Longboards vor, klären über den Unterschied von Longboards und Skateboards auf und verraten, worauf man beim Kauf achten sollte.

ModellArea ConquistadorAOB DancingArea KatanaAOB Sunny Pintail
  area-conquistador-longboard  aob-dancing-longboard area-katana-longboard aob-sunny-crusing-longboard
Geeignet für Einsteiger, Kinder und Jugendliche, Cruisen Fortgeschrittene, Carving, Dancing, Freestyle, Cruisen Fortgeschrittene, Cruisen Einsteiger, Cruisen
Deck L: 98,5 cm (38.5'')
B: 23,5 cm (89,25'')
kanadisches Ahorn, Walnuß Furnier, Glasfaser verstärkt
L: 120 cm (42,2'')
B: 24 cm (9,4'')
besteht aus Ash Maple
L: 71 cm (28'')
B: 21,5 cm (8,5'')
gefertigt aus 7 Lagen kanadischen Ahorns
L: 96,7 cm (38,1 '')
B: 22,5 cm (8,9'')
hergestellt aus Ash Maple
Rollen 78a 78a 78a 78a
Kugellager Abec9 Abec9 Abec9 Abec9
Vorteile Niedriger Körperschwerpunkt
Mehr Fahrstabilität
Einfacher zu pushen
Sehr stabile Konstruktion
Angenehmer Flex
Surfiges Fahrverhalten
Sehr geringes Gewicht
lässt sich gut im Rucksack verstauen
Sehr wendig und kompakt
Sehr gutes, fließendes Fahrgefühl
Sehr wendig
Angenehmer Flex
  zum Angebot zum Angebot zum Angebot zum Angebot

Was ist ein Longboard?

Das Longboard ist der Vorgänger der heutigen Skateboards und entstand aus einer Idee von einigen Surfern heraus. Diese wollten ihre Surfbretter straßentauglich machen und versahen sie mit Rollen auf der Unterseite. Erst einige Jahre später entwickelten sich aus den Longboards die Skateboards, die deutlich kürzer sind und kleinere Rolle haben. Folgende Merkmale zeichnen Longboards aus:

  • Zahlreiche verschiedene Deck Formen und Längen
  • großer Abstand zwischen den beiden Achsen – sehr gute Fahrstabilität, auch bei hohen Geschwindigkeiten
  • Große und weiche Rollen

Wo liegen die Unterschiede zwischen einem Longboard und einem Skateboard?

Ein Longboard ist, dem Namen entsprechend, in der Regel länger als ein Skateboard und einer längeren Wheelbase (Abstand zwischen den Achsen) ausgestattet. Auf den längeren Boards stellen auch weitere Strecken kein Problem dar und so sind sie optimale Fortbewegungsmittel. Skateboards dagegen sind ideal für den Gebrauch im Skatepark, da sie vor allem für Tricks gedacht sind. Im Longboard-Bereich gibt es zusätzlich Modelle, die für spezielle Fahrstile ausgelegt sind. Die wichtigsten Unterschiede von beiden Sportgeräten im Überblick:

 LongboardSkateboard
Geeignet für Lange Strecken, für diverse Disziplinen wie Carving und Downhill geeignet (je nach Modell) Tricks und kurze Strecken
Wo Überall, wo guter Asphalt ist Skateparks, Skatehallen, Rampen, Bowls
Länge des Decks Zwischen 90 und 150 cm Bis zu 80 cm lang
Größe der Rollen Ab 60 mm bis 100 mm+ Zwischen 50 mm und 59 mm
Vorteile Sehr komfortables Fahrverhalten
hohe Laufruhe
Sehr geringes Gewicht
ideal für Tricks
Nachteile Für Tricks nur bedingt geeignet
höheres Gewicht
Mitunter hoher Anschaffungspreis
Wesentlich schwerer zu lernen
Nicht für längere Strecken geeignet

Wie ist ein Longboard aufgebaut?

Das Deck

Decks von Longboards und Skateboards werden grundsätzlich aus Holz hergestellt, wobei die Sorten Ahorn, Esche oder Birke zu den beliebtesten und bewährten zählen. Bei Longboards wird zu dem Holz mitunter noch Glasfaser, Carbonfaser oder ähnliches gemischt, um die Stabilität und Langlebigkeit des Decks zu erhöhen. Unterschiedlich ist bei den Modellen auch die Decklänge. Kürzere Longboards sind sehr wendig und ideal, um durch die Stadt zu cruisen. Längere Decks zeichnen sich dagegen durch eine höhere Laufruhe aus, die sich besonders bei hohen Geschwindigkeiten günstig auswirkt.

Neben diesen Kriterien kommt es auch auf den sogenannten Flex des Decks an. Damit wird ausgedrückt, wie flexibel das Board in der Längsachse reagiert. Angeboten werden Modelle mit und ohne Flex. Die Boards ohne Flex sind speziell für den Downhill-/ und Slalom-Bereich geeignet, wo ein flexibles Deck eher hinderlich wäre. Beim Cruisen, Carving oder Dancing ist Flex empfehlenswert. Unterschieden werden folgende Flexstufen:

Flex-StufeIdeal für
Stiff (steifes Deck) Downhill

Freeriding mit hohen Geschwindigkeiten

Slalom
Medium (mittlerer Flex) Carven

Cruisen

Freestyle
Flexy (hoher Flex) Cruisen

Dancing

Die Rollen (Wheels)

Longboard-Rollen unterscheiden sich hinsichtlich Größe und Härtegrad. Harte Rollen zeichnen sich durch eine längere Lebensdauer und sehr gute Slide-Eigenschaften aus, haben dafür aber weniger Grip – also eine geringere Haftung auf dem Untergrund. Rollen mit niedrigem Härtegrad haben dafür viel Grip und eignen sich für Fahrten auf sehr rauen Untergründen. Allerdings nutzen sie sich auch schneller ab. Auch bei der Größe der Rollen ergeben sich Unterschiede:

Große WheelsKleine Wheels
Langsamere Beschleunigung Schnelle Beschleunigung
Höhere Endgeschwindigkeit Niedrigere Endgeschwindigkeit
Halten den Speed sehr lange Verlieren schneller an Geschwindigkeit

Die Achsen

Die Achsen beim Longboard, auch als Trucks bezeichnet, bestehen aus mehreren Bestandteilen: Grundplatte (Baseplate), Achsaufhängung (Hanger) und Kingpin (Verbindung von Hanger zu Baseplate). Zwischen dem Kingpin und der Baseplate sitzen noch zwei elastische Lenkgummis, Bushings genannt. Diese sorgen für eine Beweglichkeit des Hangers. Die Achsen spielen eine entscheidende Rolle in Sachen Lenkverhalten des Longboards. Ähnlich wie Rollen, gibt es auch Bushings in diversen Härtegraden, wobei gilt: weiches Bushing – leichte Lenkung, hartes Bushing – höhere Laufruhe und damit besser für hohe Geschwindigkeiten.

Die Kugellager

Kugellager, auch Bearings genannt, spielen eine wichtige Rolle beim Fahrverhalten und Fahrkomfort. Meist bestehen Kugellager aus Stahl, Edelstahl, Chromstahl oder Keramik.

Welche verschiedenen Longboard Typen gibt es?

Es gibt unterschiedliche Modelle im Longboard-Bereich, die für die verschiedenen Fahrstile und Einsatzgebiete konzipiert worden sind:

Drop Down Longboard

Bei Drop-through Decks sind die Achsen durch das Deck hindurch montiert. Dies sorgt für einen tieferen Schwerpunkt und damit für höhere Stabilität. Weiterhin muss man beim Pushen nicht so weit in die Knie, was es deutlich angenehmer macht. Drop-through Decks sind meist recht flexy und sind hervorragend für Anfänger und längere Strecken geeignet.

Cruiser Longboards

Cruiser-Modelle kann man als Hybrid aus Skateboard und Longboard verstehen. Die Deckform ist an die klassischen Skateboards angelehnt, jedoch meist breiter und etwas länger und die Rollen sind meist kleiner als bei anderen Longboard-Modellen. Sie sind gerade für das Cruisen auf längeren Strecken in der Stadt geeignet und es lassen sich mit ihnen recht hohe Geschwindigkeiten erreichen. Auch manche Tricks aus dem Skateboard-Bereich sind auf einem Cruiser möglich.

Downhill Longboard

Diese Boards sind ideal für schnelle Bergabfahrten. Sie zeichnen sich durch einen größeren Abstand zwischen den beiden Achsen aus, was für mehr Stabilität sorgt. So lässt sich das Board auch noch bei sehr hohen Geschwindigkeiten gut kontrollieren. Darüber hinaus sind Downhill Boards sehr steif und meist mit starkem concave konstruiert.

Freeride Longboard

Auch mit Freeride-Modellen sind hohe Geschwindigkeiten möglich, die sich ebenfalls gut für Slides eignen. Freerider sind häufig symmetrische Decks, sodass sich Vorder- und Hinterteil gleich sind. Manche Modelle verfügen darüber hinaus über Kicks.

Pintail Longboard

Das Pintail Longboard besticht durch eine ganz besondere Deckform, die an beiden Enden spitz zuläuft. Von der Optik her erinnern diese Modelle am ehesten an Surfbretter und sind ideal für Anfänger im Bereich Longboarding und für entspanntes Cruisen. Dies hängt unter damit zusammen, dass die breiten Decks eine hohe Standsicherheit und Fahrstabilität garantieren.

Die verschiedenen Longboard Fahrstile im Überblick:

Fahrstil 
Carving Fahren von engen Kurven
moderate Geschwindigkeiten
kein Sliden
Cruising Fahrten in der Stadt
moderate Geschwindigkeiten
„einfach nur durch die Gegend fahren“
Dancing „Tanzen“ auf dem Brett, meist in Kombination mit Freestyle
Freestyle Kombination Tricks, ähnlich wie beim klassischen Skateboarding
Downhill Schnelle Bergabfahrten
sehr hohe Geschwindigkeiten
Long Distance Pumping Große Strecken ohne Pushen
Schwung wird durch spezielle Körperbewegung erreicht (Pumping)
Freeride Ähnlich wie Downhill, jedoch ohne Wettkampfcharakter
Mitunter technische Slides

Worauf sollte beim Kauf eines Longboards geachtet werden?

Ein entscheidendes Kaufkriterium ist die Qualität der einzelnen Komponenten. Diese sollte sehr hochwertig sein, um die Sicherheit beim Fahren und die Langlebigkeit des Boards zu gewährleisten. Weitere Punkte, die beim Kauf wichtig sind:

  • Alter des Fahrers
  • Körpergröße
  • Fahrergewicht
  • gewünschter Fahrstil

Im Fachhandel oder Internet kaufen?

Es ist generell immer besser, sich beim Kauf von Longboards an einen erfahrenen, kompetenten Fachhändler zu wenden. Ob nun vor Ort oder im Internet, im Fachhandel werden hochwertige, geprüfte Boards angeboten. Abzuraten ist davon, das Longboard im Spielzeugladen oder Supermarkt zu kaufen. Diese sind meist minderwertig verarbeitet, halten nur kurze Zeit und können auch ein Sicherheitsrisiko darstellen.

Wie lerne ich Longboard fahren?

Im Vergleich zum Skateboard Fahren ist Longboarden etwas leichter, abhängig vom ausgewählten Modell. Es gibt zahlreiche Longboard-Vereine in den großen Städten, in denen auch Anfängerkurse angeboten werden oder der Kontakt zu Lehrern hergestellt werden kann.

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